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Montag, 16. März 2026
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Editorial FUNKAMATEUR 3/2026


Auf die (freien) Plätze, fertig, los …

Zweifelsfrei tragen Conteste mittlerweile nicht unwesentlich dazu bei, dass es messbare Aktivitäten in den Amateurfunkbereichen gibt. Das gilt auf den UKW-Bändern umso mehr, auf denen in den Schmalbandbereichen außerhalb der Conteste, wenn überhaupt, nur noch auf 144 MHz Funkbetrieb zu beobachten ist. Die UKW-Gemeinde hat sich inzwischen scheinbar damit abgefunden, dass es einfacher und bequemer ist, wenn der PC in einer FT-Sendeart die Standard-QSOs abwickelt und man selbst nicht mehr das Mikrofon oder die Taste bemühen muss.

Aber auch bei den Contesten haben sich Dinge verändert. Da lohnt ein Blick auf die Verteilung der Teilnehmerzahlen in verschiedenen Klassen. Es zeigt sich eine deutliche Tendenz zur Teilnahme in den Einmann-Sektionen. Waren es 2018 noch 153 Mehrmannstationen, die durch die Teilnahme an UKW-Contesten in der Jahreswertung aufgelistet waren, hat sich diese Zahl deutlich zugunsten der „Einzelkämpfer“ verschoben. Nur noch 103 Mehrmannteilnehmer standen im vergangenen Jahr 1181 Einmannstationen gegenüber!

Nun haben auf UKW einige der ganz „großen“ Multi-OP-Conteststationen in den vergangenen Jahren ihr Engagement deutlich zurückgefahren oder sind nur noch zu einigen wenigen Wettbewerben aktiv. Dadurch ist die Anzahl der für 24 Stunden präsenten Stationen gesunken, was vor allem bei den Gelegenheitscontestern zu vermindertem Interesse führen kann. Insbeson­dere bei schlechten oder durchschnittlichen Ausbreitungsbedingungen wird halt nur „einmal drüber gedreht“. Hört man dann keine der lauten Multi-OP-Stationen auf deren angestammten Frequenzen, wird ziemlich schnell wieder ausgeschaltet. 

Es sind also noch Plätze frei auf den vorderen Rängen in der Mehrmann-Sektion, nämlich für diejenigen aktiven Klubstationen, die sich vielleicht auch nach einer längeren Pause einmal wieder für eine Mehrmannaktion auf den UKW-Bändern zusammenfinden wollen. Dazu braucht man keine Megastation auf 1000 m über NN mit einer gewaltigen Antennengruppe, die dazu aus dem Boden gestampft werden muss. Nein, das kann auch eine portable Station auf einem kleineren Hügel oder einer freien Ebene mit zwei gestockten Yagis und einer Mittelklasse-PA sein, die 300 W „sauber“ an die Antenne bringt.

Dafür müssen sich nicht 15 handwerklich begabte OPs bereits Freitagmittag zum Aufbau treffen. So etwas können auch kleinere Teams stemmen. Selbstredend wird man so nicht über Nacht zu einer der ganz großen Stationen, die sozusagen die „Leuchttürme“ auf 2 m oder 70 cm in einem Mai- oder Juli-Contest abgeben, und jeden Gelegenheits-Contester in ihr Log bringen. Aber mit 250 oder 300 Verbindungen auf 2 m kann man sich in der Regel schon in die Top 15 einreihen. So ein Ergebnis motiviert, beim nächsten Mal vielleicht noch „etwas“ für 70 cm mitzunehmen und noch aktiver zu werden.

Zu guter Letzt hat das Funken im Team noch einen weiteren positiven Aspekt: Man lernt, gemeinsam besser zu werden! Wie oft sitzt man im stillen Kämmerlein und verzweifelt daran, einen manchmal simplen Fehler, also ein klemmendes Relais, eine kalte Lötstelle oder Ähnliches zu finden. Das gelingt im Team besser, man lernt von den anderen und das stärkt den Zusammenhalt.
Auf Wiederhören im nächsten Contest!

Dipl.-Ing. Peter John, DL7YS


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