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Fusionsreaktor Wendelstein 7-X: 1,3 MW auf 140 GHz mit Gyratron

2024-11-11

Ein Kernfusionsreaktor benötigt ein Plasma von über 100 Mio.°C. Um das zu erzeugen, werden unter anderem Gyratrons benutzt, die enorme Leistungen im Mikrowellenbereich erzeugen können – wir berichteten.

Thales hat nun für die Max-Planck-Gesellschaft und deren Versuchs-Fusionsreaktor Wendelstein 7-X in Stellarator-Architektur ein Gyratron gefertigt, das bis zu 6 min. lang 1,3 MW auf 140 GHz liefern kann. 10 davon würde der Reaktor benötigen. Der noch im Bau befindliche Kernfusions-Versuchsreaktor ITER in Tokamak-Bauweise würde sogar 19 benötigen.

Der Stellarator hat gegenüber dem Tokamak den Vorzug, keinen Stromfluss im Inneren zu benötigen und möglicherweise zum kontinuierlichen Dauerbetrieb geeignet zu sein. Noch weiß man aber nicht, ob sich so überhaupt ein funktionierendes Kernfusions-Kraftwerk erbauen ließe.

DL2MCD

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