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Bildröhren schlachten, ohne sich selbst dabei mit hinzurichten

2025-04-23

Die einen reparieren marode, in Kunstwerken aber unersetzliche Bildröhren. Die anderen wollen sie nur „belüften“, also das Vakuum entfernen, und die Bildröhre damit unbrauchbar machen, aber auch entschärfen, um sie gefahrloser entsorgen zu können. Gefährlich sind beide Ansinnen.

Besonders gefährlich sind Schwarzweiß-Bildröhren, deren Typenbezeichnungen mit MW- und AW- beginnen und die noch nicht implosionsgeschützt waren. Diese erkennt man daran, dass die Fernsehgeräte noch mit einer zusätzlichen dicken Glasscheibe vor der Bildröhre ausgerüstet waren, um die Besitzer vor einer möglichen Implosion zu schützen. Die Bildröhre selbst hatte dann dünneres Glas und wenn diese implodiert, ist das nicht nur ihr Ende, sondern auch das eines Bastlers, der sich ungeschützt in ihrer Nähe aufhält.

In diesem Meister-Jambo-Video der Restauration eines Nordmende Diplomat-Fernsehers von 1954 ist so ein Modell zu sehen – eine MW43-64 – und so ungeschützt sollte man tunlichst nicht auf sie blicken. Was die Gefahren dieser Uralt-Bildröhren sind, wird in dieser Internet-Forendiskussion besprochen.

In diesem „Schlachtvideo“ hat Meister Jambo sich wohlweislich nur modernere, implosionsgeschützte Bildröhren vorgeknöpft, ist aber dennoch mit der in der Forendiskussion besprochenen Schutzkleidung ausgerüstet, die beim Umgang mit Bildröhren überlebenswichtig ist.Der Kameramann war hoffentlich ebenso gekleidet.

Das Ganze ist sehens-, aber nicht nachahmenswert. Mittlerweile kann man alte Röhrenfernseher so, wie sie sind, auf Wertstoffhöfen abliefern, falls man keinen Sammler findet, der an dem Gerät interessiert ist. Zumindest bei den Uralt-Geräten mit den gefährlichen, nicht implosionsgeschützten Bildröhren gibt es definitiv Interessenten, da diese mittlerweile sehr rar geworden sind.

Es ist auf keinen Fall gestattet, Bildröhren, auch zerbrochene, im Hausmüll zu entsorgen, da sie bleihaltiges Glas in größeren Mengen enthalten, dessen Blei bei der Müllverbrennung in die Umwelt gelangen würde.

DL2MCD

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