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Vergiftet mit ChatGPT

2025-09-17

Man sollte nicht alles glauben, was so im Internet steht. Ominöse „Ernährungshacks“ könnten ungesund enden.

Nachdem künstliche Intelligenzen bereits vom Burda-Verlag dazu missbraucht wurden, teure Rezeptsammlungen ohne Zutun irgendeines Redakteurs oder Fotografen zu fabrizieren, wird ChatGPT nun auch immer öfter anstelle von „Dr. Google“ konsultiert, wenn jemand mit seinen Wehwehchen nicht zum Arzt gehen mag.

Keine gute Idee, wie ein US-Amerikaner nun leidvoll feststellen musste. Er wollte gesünder essen und deshalb weniger Salz – Kochsalz, Natriumchlorid – zu sich nehmen. ChatGPT empfahl ihm stattdessen Natriumbromid. Allerdings ist Brom sehr giftig. Das war ChatGPT egal, danach war die KI ja nicht gefragt worden.

Natürlich besorgte sich der Amerikaner auch das Bromsalz im Internet und nicht etwa in einer Apotheke, wo man ihn gewarnt hätte. Nach drei Monaten war er an Bromismus in voller Ausprägung erkrankt, einer Vergiftung mit neurologischen und psychiatrischen Folgen, hörte nun endlich auf, das Internet zu befragen, sondern suchte eine reale Krankenhaus-Notaufnahme auf, wo er erzählte, sein Nachbar wolle ihn vergiften.

Bromismus war im 19. und 20. Jahrhundert häufig und soll zeitweise zwischen fünf und zehn Prozent der psychiatrischen Krankenhausaufnahmen ausgelöst haben, weil Brom häufig in Beruhigungs- und Schlafmitteln eingesetzt wurde. Als das verboten wurde, hörten die Vergiftungen auf und das Krankheitsbild geriet in Vergessenheit.

Der Patient musste drei Wochen behandelt werden; ob Spätschäden bleiben werden, ist unklar. Der Fall wurde hier dokumentiert.

DL2MCD

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