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Doku „Gefährliche Apps“ heute in der ARD

2026-04-07

Der Bayrische Rundfunk hatte mit Arte TV den Dokumentarfilm „Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler“ produziert. Dieser ist bereits in der Arte Mediathek anzusehen und wird heute abend von 22:50 bis 23:35 ME(S)Z im Ersten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt sowie am 11. April von 13:15 bis 14:00 auf tagesschau24.

Anfang der 70er-Jahre sollte im sogenannten Mikrozensus die Bevölkerung erfasst werden, konkret, wer in welcher Wohnung lebte. Die Jugend ging auf die Straße und protestierte.

Heute haben dagegen schon die Jüngsten ein Smartphone – 71 Mio. angemeldete Mobiltelefone in Deutschland – und holen sich damit den Schnüffler direkt an die Frau oder an den Mann. All die Daten, die dabei ganz ohne verfänglichen Fragebogen abgegriffen werden, machen Unternehmen wie Meta, Apple, Amazon und Google reich.

Smartphone-Apps sammeln detaillierte Standortdaten, die in einem weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen landen. Sie verraten Wohnorte und Arbeitsplätze, aber auch Bordellbesuche oder Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken. Die Dokumentation zeigt, wie leicht Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können und harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden – auch für Regierungen und Soldaten im Krieg.

Grundlage ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeitende der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen.

Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Beitrag, der deutlich macht, welch immense Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt – auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln.

DL2MCD, tnx Info Thomas Knoll

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