Fernmeldeturm Hoherodskopf nach Sturm entrüstet
2025-12-25
Die exponierte Lage von Sendetürmen auf Bergen birgt ihre eigenen Risiken. Der Fernmeldeturm Hoherodskopf erlitt am 7.7.2001 bereits einmal einen Millionenschaden, weil eine Piper P28 in tiefhängenden Wolken mit Null Sicht zwischen den beiden Betonplattformen in den Turm krachte. Die beiden Insassen waren sofort tot; da die Bewölkung anhielt, der Turm also weiter in den Wolken verborgen blieb und vom Flugzeug nur kleine Trümmer am Boden landeten, war zunächst gar nicht klar, was vorgefallen war. Am Sendeturm waren keine Verletzten zu beklagen, da dieser unbemannt betrieben wird.
In der Nacht zum Heiligen Abend 2025 waren nun so starke Stürme am Turm, dass dieser selbst zwar keinen Schaden erlitt, doch ein zur Renovierung aufgebautes Gerüst in Mitleidenschaft gezogen wurde: Eine Handvoll Alutrittplatten flogen davon und verletzten glücklicherweise niemand, doch musste das Gelände rund um den Turm abgesperrt und der Rest des Gerüsts gegen die weiter andauernden Stürme gesichert werden.
DL2MCD, tnx Info Jörn Krieger.


