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Gehackte Nordseewelle: Tosende Stille im Äther

2025-11-13

Immer wieder werden IT-Systeme angegriffen. Dabei geht es aktuell meist darum, alles lahmzulegen und nur gegen Zahlung einer hohen Summe („Ransomware“) wieder freizuschalten. Nur haben die angegriffenen Unternehmen diese Summen gar nicht, es gibt auch keine Garantie, dass damit alles wieder läuft und man würde damit derartige Erpressungen auch noch weiter fördern.

Ob es im aktuellen Fall ein Ransomware-Angriff war, ist nicht bekannt, aber naheliegend. Besonders ungünstig ist, dass es hier zwar kein systemrelevantes Unternehmen ist wie ein Krankenhaus, wo solche Angriffe inzwischen auch schon zu Todesfällen geführt haben, weil geplante OPs nicht stattfinden konnten, aber etwas, wo der Angriff sofort offensichtlich wurde, nämlich eine Radiostation, die so nicht mehr senden konnte.

Die Pressemeldung hierzu:

Anfang dieser Woche wurde Radio Nordseewelle Ziel eines Hackerangriffs, der große Teile der technischen Infrastruktur des Senders außer Betrieb setzte. Der Angriff führte zu erheblichen Schäden an der Sendetechnik und in den IT-Systemen. Teile der Infrastruktur konnten nicht mehr wiederhergestellt werden und mussten vollständig ersetzt werden. Neben der Manipulation von Software wurden auch zentrale Hardwarekomponenten beschädigt.

Geschäftsführer Maik Neudorf auf Rückfrage:

Die Hardware ist natürlich physisch nicht kaputt gegangen, lässt sich aber nicht mehr durch die Software-Anwendungen steuern und deshalb sind die Studios komplett lahmgelegt. Die Mischpulte werden ja übers Netzwerk gesteuert. Diese Netze sind bei uns zwar auch getrennt von Audio und Redaktion, trotzdem haben es die Viren sogar bis dahin geschafft, trotz Firewall und getrennten Kreisläufen.

Programmchefin Aylin Bahrmann:

Die letzten Tage waren für alle im Haus eine enorme Belastung. Wir standen vor der Aufgabe, in kürzester Zeit eine völlig neue technische Grundlage zu schaffen – während der Sendebetrieb gleichzeitig stillstand.

Das Studio wurde also innerhalb einer Woche komplett neu aufgebaut und das Problem damit auf die harte Tour behoben. Andere Sender spielten in diesen Situationen Live-Musik und analoge Schallplatten, bis die Computer entwurmt waren, doch die heutigen digitalen Studios bieten oft gar keine Möglichkeit mehr, ein lahmliegendes System zu umgehen. Während im Amateurfunk immer an einen Not(funk)betrieb gedacht wird, beschränkt sich das bei den Profis meist auf ein „Notband“ (heute meist eine CD), das aber auch nicht weiterhilft, wenn auch kein Mischpult mehr funktioniert und es nicht von extern zugespielt werden kann.

DL2MCD

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