UKW-Berichte
UKW-Berichte
FUNKAMATEUR > Aktuelles > Nachrichtendetails
Dienstag, 10. Februar 2026
Navigation überspringen
  • Startseite
  • Aktuelles
    • Nachrichtenarchiv
    • Conteste
    • Veranstaltungen
  • Aktuelle Ausgabe
  • Abo und Probeheft
  • FUNKAMATEUR e-Paper
  • Amateurfunkpraxis/DX
  • Kleinanzeigen-Portal
  • Inserieren
  • Downloads/Archiv
  • Über uns
  • Kontakt
  • Schreiben für uns
  • Online-Shop
  • PDF-Download-Shop
  • QSL-Shop
  • Links
  • Videos
 

Online-Shop-Bestseller

  • Praxisbuch Antennenbau
    6. Auflage
  • VTH-Sonderheft "Software für den Funkamateur 2025"
    inklusive DVD
  • ARRL Handbook 2025 (Softcover)
    101. Edition
  • FA-VA6
    Vektorieller Antennenanalysator
  • KW-Superhet
    Stressless

    Komplettbausatz
  • Rothammels Antennenbuch
< Februar 2026 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28  

Ein Glasfasernetzwerk auf dem Mond?

2024-03-08

Auf dem Mond sollen Glasfaserkabel verlegt werden, so eine neue Planung. Ok, die werden dann zumindest nicht von Schiffen zerlegt, wie auf der Erde, nur von Meteoriten. Aber wozu? Der Bedarf an Ferngesprächen dürfte auf dem Mond ja bislang noch ziemlich gering sein. Nein, um Mondbeben zu detektieren!

Ja, Forscher des Woods Hole Oceanographic Institute in den USA schlagen die Einrichtung eines Glasfasernetzes auf dem Mond vor, um das Innere unseres natürlichen Trabanten durch die Erfassung seismischer Wellen zu erkunden. Die Seismometer, die Apollo-Astronauten zwischen 1969 und 1976 auf dem Mond platzierten, sollen mittlerweile Tausende seismische Ereignisse auf der der Erde zugewandten Seite des Mondes registriert haben, darunter flache und tiefe Mondbeben sowie Meteoriteneinschläge.

Die Technik namens Distributed Acoustic Sensing (DAS) ermöglicht kontinuierliche Messungen in Echtzeit über die gesamte Länge eines Glasfaserkabels dank der Rayleigh-Streuung, die durch kleine Schwankungen des Brechungsindex der Faser entsteht. Allerdings funktioniert dies am besten über Entfernungen von 100 km oder mehr. Solche Längen auf dem Mond zu verlegen, wäre eine Herausforderung.

Als Nebeneffekt könnte man aber das Glasfasernetz auch nutzen, um die Signale eines Radioteleskops in einem Krater auf der erdabgewandten und damit von irdischen Funkstörungen verschonten Seite des Mondes auf die uns zugewandte Seite zu leiten und von dort zur Erde zu funken.

DL2MCD

Zurück


© 2026 Box 73 Amateurfunkservice GmbH

Kontakt :: AGB :: Impressum :: Widerrufsrecht :: Datenschutzerklärung :: Sitemap :: Suche