100 Jahre Piratensender
2026-05-11
In diesem Video widmet sich Arthur, DL2ART, dem Thema Piratensender, das tatsächlich bereits über 100 Jahre alt ist:
1926 wurden die Betreiber des Senders WJAZ der Wellenpiraterie bezichtigt, nachdem sie einen Frequenzwechsel vorgenommen und dabei eine kanadische Station gestört hatten. In Österreich war sogar schon 1925 von Schwarzsendern die Rede.
Arthur klärt hier Begriffe wie „Out-of-band“-Ausstrahlungen, die interessanterweise besonders häufig aus den USA kommen, und Propagandasender. Leider sind auch beispielsweise ukrainisch-russische Radiokriege im 40-m-Amateurfunkband zu sehen bzw. hören.
„Echte“ Piratensender sind selten geworden, seit es möglich ist, Sendungen im Internet zu verbreiten — obwohl das finanzielle und juristische Risiko hier tatsächlich weit höher liegt als im Funk. Verbliebene Piratensendefrequenzen in den AM-Bändern sind meist leicht außerhalb der bekannten Rundfunkbänder, beispielsweise auf 187 m, 58 m, 45 m und 24 m.
Schwarzfunker führen dagegen rein private Unterhaltungen und richten keine Rundfunksendungen an die Allgemeinheit. Tatsächlich sind hier auch brasilianische Schwarzfunker auf alten US-Militärsatelliten bei 260 MHz zu hören. Allerdings nicht in Europa. Von Rundfunksendungen auf den AM-Bändern hat Arthur dagegen auch Hörbeispiele in seinem Video.
DL2MCD
Überarbeitung: Red. FA/-rd


