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1943: Errichten der Wetterstation „Kurt“

2026-05-30

1943 erreichte das deutsche U-Boot U-537 die Küste von Nord-Labrador und schickte ein Team an Land, um eine automatische Wetterstation zu errichten. Die Kurt genannte Station lag so abgelegen, dass sie erst 1977 wiederentdeckt wurde. Bis 1981 ging man davon aus, dass es sich um ein kanadisches Experiment handelte. Doch dann veröffentlichte ein Forscher Dokumente, die einen Zusammenhang mit der geheimen Mission des U-537 belegten. Die Station ist heute im Canadian War Museum in Ottawa ausgestellt.

Sie bestand aus mehreren Messinstrumenten, einem Telemetriesystem und einem 150-W-Sender vom Typ Lorenz 150 FK. Außerdem verfügte sie über zehn zylindrische Behälter, die etwa 1 m hoch waren und jeweils rund 110 kg wogen. Ein Behälter enthielt die Instrumente und war an einem 10 m hohen Antennenmast befestigt. Ein zweiter, kürzerer Mast trug einen Windmesser und eine Windfahne.

Die anderen Behälter enthielten Nickel-Cadmium-Batterien, die die Station mit Spannung versorgten. Die Wetterstation sendete ihre Daten alle drei Stunden während einer zweiminütigen Übertragung auf 3940 kHz. Das System hätte je nach Anzahl der Batteriebehälter bis zu sechs Monate lang betrieben werden können. Tatsächlich lief es 14 Tage.

DL2MCD, tnx Info Tom Kamp, DF5JL

Überarbeitung: Red. FA/-rd

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