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Mars-Mission bringt Forschungsergebnisse nicht zur Erde zurück

2026-02-13

Diese Grafik aus dem Jahr 2022 zeigt die konzipierte Missionsarchitektur (Bild: NASA/ESA/JPL-Caltech)
Zum Vergrößern anklicken!

Die seit 15 Jahren aktive Mars-Mission der NASA mit den Rovern Curiousity und Perserverance und dem Hubschrauber Ingenuity – wir berichteten – sollte die Krönung der Erforschung des Mars und aller Fragen rund um seine mögliche Bewohnbarkeit sein. Doch die gesammelten Bodenproben bleiben nun auf dem Mars, die Mars Sample Return (MSR)-Mission ist gescheitert. Nicht aus technischen Gründen, sondern die dafür vorgesehenen Mittel wurden der NASA vom US-Kongress gestrichen.

Bereits 2011 wurde die Rückführung von Proben vom Mars als hohe Priorität angesetzt. Auch heute noch heißt es auf der NASA-Webseite zu MSR: „Die zurückgebrachten Proben würden unser Verständnis vom Mars und unserem Sonnensystem revolutionieren und den Weg für die Erforschung des Roten Planeten durch den Menschen ebnen.”

Der Rover Perseverance war die erste Stufe der Mission und hat außergewöhnlich gute Arbeit geleistet. Der Rover hat 33 Probenröhrchen mit interessanten Gesteins- und Staubproben gesammelt und zwischengespeichert, die nun vom MSR abgeholt werden können. Doch die geschätzten Kosten für die Rückholung der Proben stiegen auf 7 bis 11 Mrd. US-Dollar.

Der aktuelle Entwurf sah vor, einen Lander auf die Oberfläche zu schicken. Perseverance sollte die Probenröhrchen zum Landegerät bringen, und wenn das nicht möglich wäre, würden zwei kleine Probenrückführungshubschrauber diese Aufgabe übernehmen. Das Landegerät verfügte auch über eine Rakete, die die Proben in die Marsumlaufbahn befördern sollte. Von dort aus würde es sich mit einem umkreisenden Raumschiff treffen, das die Proben zur Erde zurückschicken würde. Zugegeben kein einfaches Unterfangen.

Doch MSR ist nun abgesagt, die USA benötigen das Geld jetzt für militärische Zwecke. Die Bodenproben bleiben auf dem Mars und warten darauf, das Elon Musk vorbeikommt und sie persönlich abholt. Nur würde der ja auf dem Mars bleiben und nicht zurückkehren wollen.

Damit ist der Weg frei, dass China nun als erstes Land Marsproben zur Erde zurückbringen kann. Allerdings ist die chinesische Mission nicht so ausgefeilt wie die der NASA/ESA. Während die Proben von Perseverance sorgfältig ausgewählt wurden, um einen maximalen wissenschaftlichen Nutzen zu erzielen, handelt es sich bei der chinesischen Mission eher um eine „Grab and Go”-Aktion.

DL2MCD, tnx Info Harald Mandl

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