Mitteldeutscher Rundfunk verkleinert Fundus
2026-04-24
Aufgrund des Medienwandels und der damit einhergehenden veränderten Produktionsweisen, mit digitalen Projektionen und Augmented Reality ist immer weniger originalmaßstäbliche Dekoration erforderlich. Deshalb verkleinert – nach dem Südwestrundfunk — wir berichteten — und dem Bayerischem Rundfunk — wir berichteten — nun auch der Mitteldeutsche Rundfunk seine Requisitensammlung, da ein Mietvertrag aktuell ausläuft. Es gibt Stücke der MDR-Fernsehgeschichte in einer Online-Auktion. Ein Verwerter wird die noch verbliebenen Exponate versteigern.
Von Ende April bis Ende Mai 2026 haben Interessierte die Möglichkeit, ausgewählte Requisiten zu ersteigern. Die Abholung der erworbenen Objekte erfolgt vom 10. bis 12. Juni 2026 in Leipzig. Mitbieten können Interessierte am 27. April unter: www.haemmerle.de
Registrierungen sind bereits möglich.
Unter den angebotenen Stücken finden sich neben klassischen Requisiten auch zahlreiche praktisch nutzbare Objekte wie Möbel, Lampen sowie Bühnen- und Messebauelemente, die sich hervorragend für Handwerk, Theater oder Events eignen. Auch Gartenequipment und weitere vielseitige Ausstattungsgegenstände, sowie besondere Exponate aus bekannten MDR-Formaten stehen zur Versteigerung. Dazu zählen zum Beispiel:
- Requisiten aus „Dirndl! Fertig! Los!“
- Bühnen- und Dekorationselemente aus dem „Schlagerzirkus“
- Möbel und Ausstattung aus „KultHits“
- Das Sofa aus „Geburtstagsgrüße“ mit Petra Kusch-Lück
- Requisiten aus Formaten wie „Länderzeit“, „Unter uns“ sowie „Tätern auf der Spur“
- Nachbauten und Dekoelemente aus „Pi mal Daumen“
- Messe- und Bühnenbauelemente, etwa von der Buchmesse
Künftig wird der MDR seinen Fundus an einem neuen Standort mit deutlich reduzierter Fläche weiterführen. Mit dem Erlös aus der Versteigerung sollen notwendige Entsorgungs- und Umzugskosten des restlichen Fundus refinanziert werden.
DL2MCD, tnx Info Jörn Krieger
Überarbeitung: Red. FA/-rd


