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Sonderstationen zu 80 Jahre Mondradar-Experiment

2026-01-28

Die Ungarische Amateurfunkgesellschaft MRASZ erinnert 2026 an eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Leistungen Ungarns: das Mondradar-Experiment. Am 6. Februar 1946 gelang Zoltan Bay (1900-1992) und seinem Team bei Tungsram Lighting der Nachweis eines vom Mond reflektierten Radiosignals. Sie sendeten ein Signal zum Mond und konnten anschließend das extrem schwache Earth-Moon-Earth-Echo (EME) empfangen. Die größte Herausforderung bestand darin, dass reflektierte 120-MHz-Signal aus dem Rauschen zu extrahieren. Dies wurde durch Signalwiederholung und Signaladdition gelöst - ein Verfahren, das später weltweit in der Funktechnik Anwendung fand.

Vor 80 Jahren wurde der Mond zum Reflektor für ungarische Wissenschaftler - und zum Ursprung moderner EME-Technik. Zu Ehren dieses Jubilaeums organisiert die MRASZ vom 6. bis 28. Februar 2026 eine landesweite Funkaktivität mit mehreren Sonderrufzeichen, die während des gesamten Aktionszeitraums auf den Bändern zu hören sein werden. Aktive Sonderrufzeichen: HG80BAY, HG80MOON, HG80EARTH, HG80EME, HG80LUNA, HG80RADAR. Die Stationen werden auf Kurzwelle und UKW in verschiedenen Sendearten aktiv sein. Die Aktivitaet richtet sich an Funkamateure weltweit, die dieses historische Ereignis im Logbuch festhalten möchten. QSL ausschließlich via LoTW oder ClubLog OQRS.

Anm. d. Red.: Auf der QRZ-Seite von HG80BAY wurde ein Blatt veröffentlicht, auf dem Bay die Idee zu diesem Experiment festhielt. Das Experiment von Zoltan Bay wurde knapp einen Monat nach dem von einem Team um John H. DeWitt, N4NBC, erfolgreich abgeschlossenen Diana-Projekt durchgeführt, das ebenfalls untersuchte, ob sich die Ionosphäre mit Funkwellen durchdringen ließe.

Quelle: DX Mitteilungsblatt 2495 vom 28.1.2026 des DARC-Referats für DX
Red. FA/-red

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