MWC: Leitzphone powered by Xioami
2026-03-19
Seit der chinesische Hersteller Huawei mit seinen guten Smartphone-Optiken im Westen in Ungnade gefallen ist, das Google-Betriebssystem Android nicht mehr auf seinen Smartphones nutzen darf und auch aus der europäischen 5G-Netzinfrastuktur verbannt wird, hat der ebenfalls chinesische Hersteller Xiaomi außerhalb Chinas die Rolle des bei den in Smartphones eingebauten Kameras führenden Anbieters übernommen, der bessere Optiken als Apple oder Samsung anbietet.
Das neueste Xiaomi-Smartphone, das Xiaomi 17, folgt dabei direkt auf das Vorgängermodell Xiaomi 15, um sich als Konkurrent des Apple iPhone 17 darzustellen. Aber nicht zu sehr: Wohl um nicht das Schicksal von Huawei zu erleiden, werden in Europa nur einfachere Modelle (Basis und Ultra) angeboten mit eingeschränkter Akkumulatorkapazität und ohne die in China verfügbaren beidseitigen Displays des Xiaomi 17 Pro.
Das Gerät nutzt einen 6,3-Zoll-OLED-Bildschirm mit 2656 * 1220 Pixeln und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3500 cd/m². Eine „Wet Touch Technology“ soll die Bedienung auch bei Nässe ermöglichen, unter dem Bildschirm ist zudem ein Ultraschallfingerabdrucksensor verbaut.
Dabei setzt Xiaomi auf 1-Zoll-Sensoren und Optiken, die zusammen mit Leica entwickelt wurden – ein Weitwinkel, ein Ultraweitwinkel und ein Telezoom mit fünffachem optischen Zoom und Makrofunktion mit jeweils 50 MPixeln. Hinzu kommt eine ebensolche Frontkamera.
Die erstmals auf der MWC 2026 in Barcelona präsentierte Leica-Veriante Leitzphone hat dann zusätzlich einen physischen, auf 20 Kugeln gelagerten Drehring um das Kameramodul anstelle der Touchscreen-Bedienung zur Justage von Zoom, Fokus, Belichtung und Weißabgleich. Und auch einen Klassiker, der viele analoge Fotos ruinierte, gibt es hier: Den Objektivdeckel, der das Objektiv vor Kratzern schützte und öfters auch den Film vor eigentlich gewollter Belichtung. Das fällt beim Smartphone dann wenigstens vor der Aufnahme auf. Aktuell ist das neue Leitzphone ausführlich bei Heise beschrieben.
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