Qubits bei Raumtemperatur
2026-02-06
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik hat Quantensensoren auf Basis von Diamanten, bei denen einzelne Stellen im Kristallgitter gezielt mit Stickstoffatomen "verunreinigt" werden konstruiert - wir berichteten.
Doch auch andere Forscher arbeiten an Quantensystemen auf Diamantbasis mit Stickstoff-Fehlstellen. So seit den 2000er-Jahren die Arbeitsgruppe Angewandte Quantenphysik von Prof. Meijer an der Universität Leipzig. Um 2019 erzielte man Erfolge durch zusätzlichen Einbau von Schwefelatomen, was 2021 zur Ausgründung von SaxonQ durch die Halbleiterphysiker Marius Grundmann und Jan Meijer führte.
Mit C13-Atomen kann man inzwischen Qubits – Quantenbits – erzeugen. Den aktuellen Stand der Entwicklung hat die Zeitschrift Markt & Technik in diesem Bericht zusammengefasst. Die ganze Entwicklung ist noch sehr am Anfang, doch sollen diese Quantenrechner durch die sehr kleinen Qubits auf den Halbleiterwafern kompakt werden und bei Zimmertemperatur funktionieren, während die heutigen Varianten mindestens Stickstoffkühlung benötigen.
DL2MCD


