Sind Funkamateure die besseren Vereinsmeier?
2026-03-08
Eine Frage, die man sich eher ungern stellen dürfte – wer will sich schon mit seiner Funkleidenschaft in Konkurrenz zu den Kaninchenzüchtern sehen? Eher noch mit der freiwilligen Feuerwehr. Und an auch bei den Funkamateuren auftretende Auseinandersetzungen im Verein denkt niemand gern.
In diesem NDR-Retro-Beitrag von 1964 geht es jedoch sogar um Vereine und Hobbies im europäischen Vergleich. 15 % der Bundesbürger waren damals noch Mitglied in einem Kegelverein – es hieß noch nicht Bowling, die Kugeln hatten noch keine Löcher und die Bahnen sahen auch noch anders aus. Doch die Deutschen, bei denen damals jeder dritte einem Verein angehörte, sind entgegen ihres Rufs gar nicht die größten „Vereinsmeier“: In Deutschland benötigt man sieben Mitglieder, um einen Verein zu gründen, in den Niederlanden reichen bereits zwei.
Es gibt sogar Skivereine in den bergarmen Niederlanden, die das inzwischen auch in den Alpen häufige Problem des Schneemangels auf ganz spezielle Weise gelöst haben. Oder einen „Raucherclub“, bei dem es damals noch nicht um das Umgehen des Rauchverbots in Gaststätten ging. Und einen Hahnen-Kräh-Kampf-Verein.
Und natürlich gibt es auch viele Vereine, bei denen es um den gemeinsamen Beruf geht und nicht das Hobby.
Und die Funkamateure? Die sind ab Minute 11:43 im Beitrag mit PA0LX zu sehen!
DL2MCD


