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Stirling-Motor gegen die „Dunkelflaute“

2025-12-04

Regenerative Energien sind aktuell neben Wasserkraft meist Solar- und Windkraftwerke. Nachts bei Windstille liefern sie keinen Strom, die sogenannte „Dunkelflaute“. Nun gibt es jedoch einen Motor, der gerade nachts im Dunkeln auch ohne Wind Strom liefern könnte:  

Ingenieure der University of California, Davis, haben ein Gerät erfunden (Video), das mechanische – und mit einem Generator auch elektrische – Energie erzeugen kann, indem es die natürliche Wärme um uns herum mit der Kälte des Weltraums verbindet. Die Arbeit wurde am 12. November in Science Advances beschrieben.

Die Erfindung nutzt den Stirlingmotor. Verbrennungsmotoren erzeugen Energie aus einem großen Temperaturgefälle, sagte Jeremy Munday, Professor für Elektrotechnik und Informationstechnik an der UC Davis und Mitautor der Veröffentlichung. Im Gegensatz dazu kann ein Stirlingmotor bereits mit einem geringen Temperaturunterschied arbeiten, wie beispielsweise dem zwischen einer heißen Tasse Kaffee und ihrer Umgebung.

Eine Möglichkeit, einen Temperaturunterschied zu erzeugen, besteht natürlich darin, eine Seite durch Verbrennen von Brennstoff zu erwärmen. Munday und der Doktorand Tristan Deppe fragten sich, ob sie stattdessen die kalte Seite mit etwas verbinden könnten, das sehr, sehr kalt, aber auch sehr weit entfernt ist: dem Weltraum.

„Es muss den Weltraum nicht physisch berühren, es kann einfach strahlungsmäßig mit dem Weltraum interagieren“, sagte Munday. Es ist wie wenn man in einer kalten, klaren Nacht draußen steht: Der Kopf wird schnell kalt, weil die Wärme abstrahlt.

Ein Jahr lang durchgeführte nächtliche Experimente zeigen, dass das kleine Gerät tatsächlich mindestens 400 mW mechanische Leistung pro m² erzeugen kann. Die Experimente zeigen, dass es möglich ist, aus dem Nachthimmel nutzbare Mengen an Energie zu gewinnen. Das Potenzial ist laut Munday in Gebieten mit geringer Luftfeuchtigkeit und meist klarem Nachthimmel am größten.

Das Prinzip könnte beispielsweise zur Belüftung von Gewächshäusern oder Wohngebäuden genutzt werden. Energieerzeugung im großen Maßstab ist allerdings bislang nicht möglich.Ob peltierlemente auch geeignet wären, wurde nicht untersucht.

DL2MCD

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