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UKW-Empfang von 1947 bis 1957

2025-09-11

Meister Jambo stellt in diesem Video zunächst ein Philips-Radio vor, das bereits 1947/1948 ab Werk auf Basis eines Vorkriegs-Chassis ein richtiges UKW-Empfangsteil mit vier Röhren hatte – zwar abgesetzt im Gerät wie einen UKW-Vorsatzempfänger und separatem Einschalter, weil ja auch erst später entwickelt als das Chassis für LW, MW und KW, aber zumindest ab Werk eingebaut.

Dieses Gerät gab es also schon vor dem Start der UKW-Sendungen in Deutschland. In den Niederlanden haben regulär am 28. Februar 1949 die ersten UKW-Ausstrahlungen begonnen, Testausstrahlungen gab es aber schon vorher. In Deutschland startete der bayerische Rundfunk auch am 28. Februar 1949 aus Ismaning die ersten UKW-Ausstrahlungen, jedoch ohne Tests vorher.

Danach werden zwei UKW-Vorsatzempfänger gezeigt, einer von Saba – solide mit Zwischenfrequenz und vier Röhren, Baujahr 1950, in ein Saba-Gerät Baujahr 1950 nachgerüstet. Dann wird ein weiteres Vorsatzgerät von Blaupunkt gezeigt – ein Pendelempfänger von 1949 in einer Nullserie.  Auch hier wurden vier Röhren verbaut. Die deutschen Hersteller lieferten die UKW-Vorsatzgeräte nur zum Nachrüsten durch Rundfunkwerkstätten, weil sie so zunächst günstigere Radios verkaufen konnten, der Sendebeginn ursprünglich nicht absehbar war und später noch einmal am UKW-Vorsatzempfänger verdienen konnten. Zudem wollte man wohl vermeiden, nach Start der UKW-Sendungen festzustellen, dass die Empfänger noch einmal angepasst werden müssen.

Zum Abschluss zeigt Meister Jambo dann noch ein Saba-Radio von 1957 mit nun integriertem UKW-Teil.

DL2MCD

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