Funktechnik Frank Dathe
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FUNKAMATEUR > Aktuelle Ausgabe > Editorial
Sonntag, 05. Dezember 2021
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Editorial FUNKAMATEUR 12/2021


Fünf Minuten nach zwölf!

Der britische Premier Boris Johnson hat beim Glasgower UN-Klimagipfel "COP 26" in eindringlichen Worten vor Tatenlosigkeit im Kampf gegen die Erderwärmung gewarnt: "Es ist eine Minute vor Mitternacht auf der Weltuntergangsuhr!" Man kann nur wünschen, dass er Recht behält und es gelingt, den CO2- sowie Methanausstoß drastisch zu verringern, die weltweite Entwaldung baldmöglichst zu stoppen und von fossilen Brennstoffen wegzukommen. Erst dann wäre der vielgepriesene Umstieg auf Elektroautos wirklich zielführend.

Angesichts der Flutkatastrophe 2021, die auch Teile Deutschlands sehr hart traf, stimme ich gemäß meiner Überschrift Johnsons "optimistischer" Einschätzung nicht so ganz zu. Der "Climate Action Tracker", CAT, beziffert die Erderwärmung angesichts der in Glasgow zugesagten Emissionsminderungen auf +1,9 °C bis +3,0 °C. Deutschland will nun Treibhausgasneutralität bereits bis 2045 und nicht erst bis 2050 erreichen, was aus dem bereits beschlossenen Klimaschutzgesetz 2021 hervorgeht.

Aber niemand kann genau sagen, welche schlimmen Konsequenzen selbst das tatsächlich haben wird; die in den Medien diskutierten Szenarien stützen sich doch lediglich auf Modellrechnungen am Computer. Die Folgen der globalen Erwärmung sind bereits jetzt an der deutschen Polarforschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts, Neumayer III, in der Antarktis zu spüren. Zudem handelt es sich bei den Glasgower Beschlüssen lediglich um unverbindliche Zusagen, und China, Indien sowie die USA als die größten Kohlenutzer haben dem bis 2030 geplanten Kohleausstieg gar nicht erst zugestimmt.

Wir Funkamateure und Hobbyelektroniker können global gesehen freilich kaum etwas bewirken; trotzdem lohnt es allemal, das eigene Verhalten zu hinterfragen. Dabei denke ich weniger an Binsenweisheiten wie das Anbringen von Türdichtungen, den Einsatz von Energiesparlampen oder die Montage von Solarpaneelen auf dem Dach. Letztere können jedoch, durch Akkumulatoren gepuffert, beim Fieldday den knatternden Generator ersetzen. Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass sich viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen lassen, sofern die Verkehrssituation und Wohnlage dies ermöglichen?

Die 750-W-Endstufe, so nützlich sie beim Pile-up ist, muss keinesfalls ständig mitlaufen. Wenn der QSO-Partner einen Rapport S9 + 40 dB gibt, dann reicht bereits der auf minimale Leistung gestellte Transceiver allein. Überhaupt ist es in jedem Fall effizienter, sofern möglich, an der Verbesserung der Antennenanlage zu arbeiten. Obendrein nützt dies gleichermaßen beim Empfang. Der FUNKAMATEUR hat im ausklingenden Jahr wieder eine Menge Beiträge zum Selbstbau von Antennen veröffentlicht.

Wenn Sie selbst Ideen in dieser Richtung haben und diese mit zigtausend Lesern teilen möchten, schreiben Sie uns bitte. Sei es eine Bemerkung für die Postbox, ein Kurzbeitrag oder eine mehrere Seiten umfassende Bauanleitung. Nicht jeder wird ein perfektes Manuskript abliefern können, doch unsere Hinweise "Schreiben für uns" auf der FA-Website helfen bestimmt weiter. Und für den letzten Schliff sorgen unsere erfahrenen Redakteure, darauf können Sie sich verlassen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr!

Dr.-Ing. Werner Hegewald, DL2RD
Chefredakteur


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